Ewiger Kalender
Die Uhr mit ewigem Kalender - das
Gedächtnis künftiger Zeiten Ein
Jahrhundert lang zeigt sie ganz ohne
manuelle Korrektur das richtige Datum an.
Während das Sonnenjahr, das durch den Umlauf der Erde um die Sonne bestimmt wird, 365,2422 Tage zählt, ist es unumgänglich, dass das Kalenderjahr eine ganze Anzahl an Tagen umfasst. Aus diesem Grund wurde von Julius Cesar im Jahre 46 vor unserer Zeitrechnung das Schaltjahr eingeführt. Der Monat Februar ist also alle 4 Jahre einen Tag länger.
Die Integration dieser Besonderheit bei der Datumsanzeige erfordert in der Uhrmacherei ein hochgradiges Savoir-Faire. Während bei Zeitmessern mit Jahreskalender lediglich die unterschiedliche Anzahl der Monatstage berücksichtigt wird, kann nur bei Uhren mit ewigem Kalender der Tag, der Monat und das Jahr ohne manuelle Korrektur angezeigt werden, selbst in einem Schaltjahr. Durch die Anzeige der Mondphasen wird dieser außergewöhnliche Zeitmesser vervollständigt.
Seit seiner Erfindung im Jahre 1853 ist das Uhrwerk mit Integration des Schaltjahrs ein wahrhaftiges mechanisches Gedächtnis. Ein kleines an den Monatsmechanismus gekoppeltes Planetenzahnrad vollführt in einem Zeitraum von 4 Jahren eine vollständige Drehung. Im vierten Jahr zeigt der Mechanismus den 29. Februar an, bevor es direkt zum 1. März übergeht. Genau wie beim Umlauf des Mondes um die Erde dreht sich dieses kleine Planetenrad um seine eigene Achse und wird dabei von einem Schwenkrad gestützt.
Diese Komplikation, die eine technische Glanzleistung mit der praktischen Seite verbindet, ist eines der Meisterwerke der Uhrmacherkunst. Da die Uhrmacher von Blancpain aber nicht einfach den Spuren ihrer Vorgänger folgen wollten, schufen sie den flachsten ewigen Kalender der Welt, der im Jahre 2000 präsentiert wurde, und dessen Justierung mit Hilfe der unter den Hörnern befindlichen Korrekturdrücker von der Manufaktur von Le Brassus patentiert wurde.

